Inline-Hockey
Inlineskaterhockey (ISHD) ist eine vergleichsweise junge Sportart. Als Ausgleichssport für Eishockeyspieler in den Sommermonaten sind die Parallelen zum schnellen Kufensport unverkennbar. Durch den Einzug des Inlineskates in den Breitensport entwickelte Inlineskaterhockey aber ein immer eigenständigeres Profil. Die Gründung der Berliner Inlineskaterhockeyliga (kurz BISHL) vor cirka sechs Jahren verstärkte den Zulauf an Aktiven zusätzlich. Unter dem Dach des Berliner Rollsportverbandes treten immer mehr Vereine dem Ligenspielbetrieb bei. Waren es in der Premierensaison nur ein halbes Dutzend Mannschaften, so wird für die kommende Saison 2006/2007 mit der Teilnahme von 14 Teams zu rechnen sein. Dabei trägt neben der Ligeneinteilung auch die Ligenstruktur den oben erwähnten Wandel mit. Nicht mehr nur Vereine mit einer starken Eishockeyabteilung wagen den Schritt zum organisierten Spielbetrieb, vielmehr entstehen neue Vereine oder Abteilungen, deren Genese fernab der Eisflächen geschieht.
Eine solche Entwicklung war auch die Grundlage der Inlinehockeyabteilung des TUS Hohenschönhausen. Der sogenannte harte Kern der Mannschaft kristallisierte sich Mitte der 90er Jahre auf den bespielbaren Parkplätzen und Unterführungen der Stadt heraus. Lag die Motivation des Einzelnen zuerst in dem Nacheifern der damaligen Eishockeystars der Eisbären und Preussen, entwickelten sich schnell gegenseitige Sympathien und der Wunsch, nicht nur gegeneinander, sondern vielmehr miteinander zu spielen. Eine erste Hobbymannschaft, die an Turnieren teilnehmen konnte, war geboren. Mit der Gründung einer Liga und dem einvernehmlichen Entschluss, am Spielbetrieb teilnehmen zu wollen, wurde die Gründung eines Vereins oder die Anbindung an einen Verein zwingend notwendig. So startete die Mannschaft unter dem Dach des SC Charlottenburg in den Spielbetrieb. Seither konnten wir die Saisons im Schnitt im ersten Tabellendrittel beenden. Allerdings ist der sportliche Erfolg nur das Sahnehäubchen.
Unser kleines aber feines gesamtberliner Projekt hat sich weit über sportliche Belange hinweg entwickelt. So ist aus den gemeinsamen Erfahrungen gegenseitiges Vertrauen und Freundschaft entstanden, die einen wichtigen Teil im privaten Leben einnehmen. Deshalb fällt es jedem leicht, Verantwortung für die Mannschaft zu übernehmen.
Mit dem Wechsel zum TUS Hohenschönhausen erhoffen wir uns eine bessere Kommunikation zwischen Mannschaft und Vereinsführung.
Wurden unsere Bedürfnisse und Belange in Charlottenburg nur unbefriedigend erfüllt, gerade was die Vergabe von Trainingsstätten anging,
so sind wir sicher, beim TUS trotz unserer geringen Anzahl auf offenere Ohren zu stoßen. Mit dieser Unterstützung können wir uns auf
die nächsten Ziele konzentrieren:
Integration der Neuzugänge, Verbesserung der Spielanlage und natürlich den AUFSTIEG!!!